Unfallstatistik BRD
In der Bundesrepublik Deutschland kommen täglich mehr als 20.000 Menschen durch Unfälle zu Schaden. Gesundheitliche und finanzielle Probleme sind die Folge. 2006 wurden über 320.000 Personen bei einem Verkehrsunfall verletzt und 5.100 starben dabei Jeder Fahrzeugbesitzer ist gesetzlich verpflichtet eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Bei einem Unfall sind hiermit die finanziellen Folgen seitens des Unfallgegners abgesichert. Eine Erweiterung des Schutzes kann mit dem Abschluss einer freiwilligen Kaskoversicherung erzielt werden. Die Kaskoversicherung deckt die finanziellen Folgen des Unfallverursachers ab.
Zusätzlich kann noch eine Insassenversicherung abgeschlossen werden. Mit der gesetzlichen Unfallversicherung werden Risiken wie Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten abgedeckt. Träger sind die Berufsgenossenschaften. Zwar ist die Anzahl der Arbeitsunfälle gegenüber den Vorjahren zurückgegangen, aber immer noch passieren rund 830.000 Arbeitsunfälle jährlich, wobei über 600 tödlich enden. Die Beitragszahlung für die gesetzliche Unfallversicherung erfolgt durch den Arbeitgeber. Die Leistungen werden unabhängig von der Schuldfrage gezahlt. Übernommen werden sämtliche Kosten für die ärztliche Behandlung, bis zu 78 Wochen werden 80 % des bisherigen Bruttolohnes, wenn kein Krankengeld gezahlt wird, vergütet. Umschulungen werden angeboten wenn durch den Unfall der Beruf nicht weiter ausgeübt werden kann. Wurde die Gesundheit erheblich geschädigt wird eine Rente entsprechend des bisherigen Einkommens gezahlt.
Bei Tod zahlt die gesetzliche Unfallversicherung den Hinterbliebenen eine Rente, deren Höhe abhängig von der Zahl der Kinder, den Berufsjahren und dem Alter ist.
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