Gruppen der Rechtsschutzversicherung


Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge. Hohe Prozesskosten schrecken viele Menschen davor ab, ihr Recht vor Gerichten einzufordern. Hier hilft eine Rechtsschutzversicherung weiter. Größtenteils wird zwischen drei Versicherungspaketen unterschieden.

Privat- und Berufsrechtsschutz: Von dieser Police sind Nachbarschaftskonflikte genauso erfasst wie Streitigkeiten im Rahmen des Arbeitsrechts. Ungerechtfertige Abmahnungen oder Kündigungen von Arbeitgeber lassen sich ohne ein Gericht kaum anfechten. Oft ist es das Kostenrisiko das potentielle Kläger abschreckt. Neben diesen Punkten tritt die Versicherung auch bei Streitigkeiten vor Sozialgerichten und bei Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt ein.

Verkehrsrechtsschutz: Die Versicherung richtet sich hauptsächlich auf Autofahrer. Rechtsstreitigkeiten zu Verkehrsdelikten, Kauf- oder Reparaturverträgen von Kraftfahrzeugen und Kfz-Steuer können schnell teuer werden. Da aber alle Angelegenheiten die den öffentlichen Verkehrsbereich betreffen von dieser Versicherung erfasst werden, ist sie ebenfalls für Fußgänger, Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln und Radfahrer interessant.

Eigentümer- und Mieterrechtsschutz: Alle Fälle die Gründstücke und Häuser sowie Mietverträge berühren, tritt diese Versicherung in Kraft. Ein häufig zutreffendes Beispiel ist eine zu hohe Nebenkostenabrechnung.

» Rechtschutzversicherung vergleichen
» Leistungsausschlüsse bei der Rechtsschutzversicherung

copyright © 2009 - oversi.de